Der Umgang mit vokker kann von erfahrenen Internetnutzern oft per „learning by doing“ erschlossen werden. Das Handbuch dient also mehr denjenigen, die erst lesen und dann mit dem Vokabeln lernen anfangen wollen.
Die Hauptnavigation ist in vier Bereiche aufgeteilt:
Bevor's richtig los geht, sei hier der Sinn von Lektionen erklärt. Vokabeln können in sogenannten Lektionen gruppiert werden. Das macht die Fülle von Vokabeln später nicht nur übersichtlicher, sondern ermöglicht auch, dass nur bestimmte Lektionen abgefragt werden. Es ist ratsam aber nicht notwendig, Lektionen anzulegen. Wenn keine Lektionen angelegt sind, landen alle Vokabeln in der Lektion „Unkategorisierte Vokabeln“.
Bei den Lektionenübersicht befinden sich auch zwei Knöpfe: „Gewählte Lektion exportieren“ und „Lektionen importieren“. Hier können Vokabeln bei Bedarf aus anderen Quellen nach vokker übernommen werden (Import) oder aber für andere Zwecke exportiert werden, z. B. in Form von Karteikärtchen auf Papier.
Ein Vokabeltrainer ohne Vokabeln bringt nichts. Unter „Neue Vokabel“ findest du ein Formular, mit dem man neue Vokabeln eingeben kann. Hat ein Wort ein Synonym, so wird die zweite Bedeutung über den Link „Synonym hinzufügen“ eingegeben. So kann vokker ideal mit der Zweitbedeutung umgehen.
Links unten kannn man auswählen, welcher Lektion die neue Vokabel zugeordnet wird. Rechts unten kann angegeben werden, wie oft bzw. ob überhaupt die Vokabel direkt nach der Eingabe eingeprägt werden soll. Möchte man ein Wort noch mit einem Hinweis versehen, so setzt man diesen in runde Klammern. Bei der Abfrage wird dieser Hinweis ignoriert.
Vokabeln selber eingeben ist zwar auch schon ein Lerneffekt, macht aber nicht immer Spaß. Deshalb können im Bereich „Lektionen-Pool“ Vokabeln unter den vokker-Benutzern getauscht werden. Gerade bei gemeinsamen Kursen oder Schulklassen ist das sinnvoll.

Zunächst kann zwischen drei verschiedenen Lernmethoden gewählt werden. Über „Optionen einblenden“ kann man das Lernen individuell anpassen. So kann man zum Beispiel nur die Lektionen aktivieren, die man gerade lernen will.
Sind die Vokabeln noch ganz „frisch“, bietet sich die Einübung an. Dort können auf spielerische Weise Vokabeln zugeordnet werden; dabei kann man auch kombinieren und raten. Die Einübung ist eine Art Spielwiese – Fehler werden nicht gezählt, die Vokabeln bleiben in ihrer Stufe und die Statistik wird nicht aktualisiert.
Diese Lernmethode entspricht dem Lernen mit einem Karteikasten. Hier erscheint zuerst die Vorderseite des Karteikärtchens zu der man sich die Übersetzung überlegt. Mit dem Drücken der Pfeiltaste erscheint die Lösung. Anschließend kann entschieden werden, ob man die Übersetzung gewusst hat oder nicht. Nach dem Karteikarten-Prinzip erreichen gewusste Vokabeln die nächste Stufe, nicht gewusste Übersetzungen sorgen dafür, dass die Vokabel wieder in die erste Stufe kommt. Die Vokabel bleibt unverändert, wenn einfach die Pfeiltaste nach rechts gedrückt wird. Die Steuerung kann nicht nur mit der Maus, sondern auch mit den Pfeiltasten der Tastatur übernommen werden.
Bei der Abfrage werden die Vokabeln dann „richtig“ gelernt und per Texteingabe abgefragt. Bei Vokabeln aus den ersten beiden Lernstufen erscheint eine Hilfestellung, sobald man mit der Maus über ein orange hinterlegtes Fragezeichen fährt. Bei der Überprüfung versucht vokker zu ermitteln, ob Eingaben richtig oder falsch sind. Nach dem Karteikarten-Prinzip erreichen richtige Vokabeln die nächste Stufe, falsche Eingaben sorgen dafür, dass die Vokabel wieder in die erste Stufe kommt. Die Entscheidungen von vokker können manuell noch geändert werden, dazu erscheinen rechts entsprechende Texte.
Falls ein Wort gefragt ist, das mehrere Bedeutungen hat, können die Synonyme mit einem Komma (,) voneinander getrennt werden. Die Reihenfolge spielt dann keine Rolle mehr.